| Palliativmedizin |
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![]() Leiter W. M. Thoiss
Gezielte Schmerz- und Beschwerdelinderung
Eine Palliativstation ist eine Krankenhaffusstation für Patienten mit einer fortschreitenden, nicht mehr heilbaren Erkrankung, unabhängig von der Diagnose. Das Hauptziel der palliativmedizinischen Behandlung ist die Verbesserung der Lebenszufriedenheit des Patienten und Erhalten einer möglichst hohen Lebensqualität. Das Befinden, die Wünsche und Ziele des Patienten stehen immer im Vordergrund. Angestrebt werden eine exzellente Schmerztherapie und die Besserung von anderen Krankheitssymptomen wie Atemnot, Unruhe, Verstopfung, Ernährungsstörungen uvm., wenn diese auftreten. „Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben“, so die Devise (Cicely Saunders). Dabei stehen der Palliativstation alle Möglichkeiten der modernen Medizin in Diagnostik und Therapie zur Verfügung. Auch strahlentherapeutische, chemotherapeutische oder operative Verfahren können, falls nötig, in Kooperation mit entsprechenden Fachabteilungen eingesetzt werden. Das vorrangige Ziel der stets individuellen Behandlung ist die Entlassung in die vertraute häusliche Umgebung. Die Weiterbetreuung kann durch den Hausarzt, wenn nötig auch in Kooperation mit einem Palliativnetzwerk erfolgen. Gerne berät die Palliativstation weiter. Dazu steht ein Konsiliardienst zur Verfügung. Wenn eine Entlassung nach Hause nicht mehr möglich ist, kann auch eine liebevolle Weiterbetreuung in einer Pflegeeinrichtung wie in einem Hospiz oder Heim eine gute Alternative sein. Das Team bietet Angehörigen und Betroffenen Unterstützung, Rat und Hilfe im Gespräch an. Sie können Mitglieder des Teams gern jederzeit kontaktieren. |
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