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 Leiter Dr. med. N. Ostendorf
| Leitende MTA |
Susanne Muenstermann |
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Telefon: 02234 502 43200
Telefax: 02234 502 43104 |
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Aufgabe des Zentrallabors ist es den klinisch tätigen Arzt dabei zu unterstützen:
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Krankheiten zu erkennen bzw. auszuschließen
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Therapien auf ihre Wirksamkeit oder auf Nebenwirkungen zu kontrollieren
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Risikofaktoren z.B. eine Thromboseneigung frühzeitig zu erkennen
Hierzu bietet das Zentrallabor des St.-Katharinen-Hospitals täglich über 160 verschiedene Messgrößen an, unter denen der klinisch tätige Arzt, die für den Patienten erforderlichen Untersuchungen, anfordern kann. Das Notfall-Labor steht mit einer Auswahl besonders wichtiger Messgrößen 24 Stunden am Tag zur Verfügung.
Mehr als 600 000 Analysen wurden im Jahr 2004 durchgeführt. Das Labor umfasst folgende Bereiche:
Die Analysen werden großenteils mit modernen Automaten erstellt, die online an die Labor-EDV angeschlossen sind. Die Befunderstellung unterliegt der internen und externen Qualitätskontrolle nach den Richtlinien der Bundesärztekammer.
Im Zentrallabor wird außerdem das Blutdepot des St.-Katharinen-Hospitals verwaltet. Die damit verbundenen Untersuchungen zur Bereitstellung von Blutkonserven sind rund um die Uhr möglich.
Klinische Chemie
Hierher gehören z.B. Untersuchungen der Leber- und Nierenfunktion, des Fettstoffwechsels, der Elektrolyte und des Blutzuckers usw.
Hämostaseologie
Hier werden die verschiedenen Gerinnungsfaktoren des Blutes gemessen. Vor jedem chirurgischen Eingriff wird kontrolliert, ob eine Gerinnungsstörung vorliegt. Außerdem dienen diese Untersuchungen der Kontrolle verschiedener therapeutischer Maßnahmen, z. B. der Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten.
Hämatologie
In der Hämatologie wird u.a. die Art und die Anzahl der im Blut vorkommenden Zellen ( rote und weiße Blutkörperchen und Blutplättchen ) und die Menge des roten Blutfarbstoffes bestimmt.
Immunologie und Serologie
Mit Hilfe dieser Methoden können spezielle Eiweiße und andere in geringer Menge im Blut vorkommende Substanzen nachgewiesen werden. Hierzu gehören der Nachweis von Antikörpern gegen Viren oder Bakterien ( z.B. Hepatitis, Syphilis ), die Bestimmung von sogenannten Tumormarkern, von Hormonen (z.B. der Schilddrüse), von Medikamenten, von Drogen, von Eiweißen, die typisch für eine Entzündung oder einen Herzinfarkt sind, und vieles andere mehr.
Blutdepot
Hier werden Blut- und Plasmakonserven, die von den Blutspendediensten bezogen werden, in benötigter Menge gelagert. Auch Eigenblutkonserven, die unter Leitung der Anästhesie des Hauses abgenommen werden, sind hier gelagert. Bei Bedarf wird die Blutgruppe des Patienten bestimmt, das Blut des Patienten auf evtl vorhandene Antikörper untersucht und es werden verträgliche Blutkonserven zur Transfusion bereitgestellt.
Mikrobiologie
In der Mikrobiologie werden Blut, Urin, Abstriche von Wunden und Körpersekreten auf Krankheitserreger untersucht. Außerdem wird getestet, welche Medikamente gegen die nachgewiesenen Bakterien am wirksamsten sind.
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