Klinik für Neurologie

Bis zum Jahr 1989 konnten Einwohner des Erftkreises, die von einem Schlaganfall, Entzündungen des Gehirns oder Muskelerkrankungen betroffen waren, nicht in Wohnortnähe behandelt werden. Mit der Eröffnung der Abteilung für Neurologie am St. Katharinen-Hospital im Jahr 1989 änderte sich dies. Chefarzt Dr. Johannes Bleistein und seinen Mitarbeitern gelang es in kurzer Zeit, für die Menschen im Erftkreis eine leistungsfähige Neurologische Abteilung aufzubauen.

Dem Spezialisten für Muskelerkrankungen, der seine Weiterbildung u. a. an der Universitätsklinik Bonn absolvierte, war es möglich, neben einem Labor für Nerven- und Muskelerkrankungen auch eine leistungsfähige Diagnostikeinheit zur Prüfung von Leistungseinbußen des Gehirns, den sogenannten Demenzen, zu etablieren. Hierdurch wird eine zuverlässigere Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Zentralnervensystems und eine Einschätzung des Voranschreitens der Alzheimerschen Erkrankung möglich. Auch kann die Wirksamkeit einer eingeleiteten Therapie überwacht werden.

Ein weiterer wesentlicher Fortschritt war die Etablierung einer sogenannten "Stroke Unit" im Katharinen Hospital. Mit diesem Schritt wurde 1994 eine Verbesserung der Behandlung von Schlaganfällen geschaffen. Diese sechs Betten umfassende Überwachungseinheit ist mit Monitoren zur Aufzeichnung von Herzschlag, Blutdruck, Sauerstoffsättigung des Blutes und einer Videoüberwachung ausgerüstet. Speziell ausgebildetes ärztliches und pflegerisches Personal übernimmt den Patienten, welcher einen Schlaganfall erlitten hat, direkt aus der Notaufnahme des Krankenhauses und gewährleistet eine optimale Überwachung und eine Therapie des Schlaganfalls nach den neuesten Standards.

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