Grüne Damen haben Verstärkung erhalten

Seit vielen Jahren gibt es sie schon am Frechener St.-Katharinen-Hospital: die „Grünen Damen“ als Helferinnen auf den Stationen.

 

Grüne DamenAuf dem Weg ins 35. Jahr der ehrenamtlichen Patientenbetreuung zählt das Team insgesamt 29 Mitglieder. „Sieben engagierte Frauen sind seit letztem Sommer hinzugekommen, so dass wir jetzt eine stattliche Gruppe sind“, freut sich Teamleiterin Anita Heinrich. Zu tun gibt es für alle genug, denn auch die optimalste medizinische Versorgung braucht eine Ergänzung im menschlich-seelischen Bereich. „Deshalb sind die Grünen Damen ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Patientenversorgung, die über die kassenärztliche Versorgung hinaus geht“, sagt Geschäftsführer Jakob-Josef Schall.

 

Ehrenamt in bester Gesellschaft
Anita Heinrich als eine der drei Leiterinnen der Grünen Damen weiß: „Die Welt rund um das Ehrenamt hat sich verändert. Viele ziehen sich beispielsweise im Ruhestand zurück und geraten womöglich in Depression. Manch einer weiß mit seiner freien Zeit gar nichts anzufangen. Wir hingegen haben in unserer Arbeit im Krankenhaus eine erfüllende wie sinnvolle Aufgabe“, sind sich die langjährigen Grünen Damen einig. Aber nicht nur die Tätigkeit für die Patienten, die sich über ein Gespräch oder eine Handreichung zur Unterstützung freuen, ist offensichtlich belebend. Heinrich: „ Auch der Zusammenhalt innerhalb des Teams tut uns gut. So können wir unsere begleitende Arbeit im Spannungsbereich von Aufblühen und Ableben der Menschen gut kompensieren.“

„Herzensverbindung zum Krankenhaus und zueinander“
Alle vier bis sechs Wochen gibt es ein Treffen der Grünen Damen, die sich dann unter Berücksichtigung der Schweigepflicht über die Arbeit wie auch über Privates austauschen. Einmal im Jahr finden gemeinsame Reisen, Seminare oder sogenannte Oasentage statt. „Schulungen beim Diözesan- Caritas Verband, regelmäßige Treffen, sowie gemeinsame Ausflüge stärken nicht nur den Zusammenhalt, sondern fördern auch unsere Professionalität“, erläutern Heinrich und Kollegin Ute Rosmanek.

Gefühl der Geborgenheit vermitteln
Der praktische Dienst erfolgt selbstständig und ohne Zeitzwang. „Jede von uns sucht sich einen Tag in der Woche aus. Je nach individueller Möglichkeit bleiben wir etwa eine bis drei Stunden auf Station – das bleibt aber jedem selbst überlassen“, so das Leitungsteam. Neben den Gesprächen mit Patienten und Angehörigen erledigen die Grünen Damen auch kleinere Besorgungen innerhalb des Hauses, begleiten bei Spaziergängen oder zu Untersuchungen. Gut erkennbar am grünen Kittel geben sie gerne  Auskünfte oder Wegweisung, wenn jemand sich im Haus nicht zurecht findet. „Wir geben unsere Fürsorge und bekommen Dankbarkeit zurück“, erklären beide ihre Motivation.

Gute Lebensschule: Offen, einfühlsam und individuell
Besondere Anforderungen im Sinne von Qualifikationen seien nicht erforderlich, um Grüne Dame oder Grüner Herr zu sein. Auf die soziale Kompetenz komme es in erster Linie an. Rosmanek: „Wer keine Angst vor Neuem hat, hingegen offen im zwischenmenschlichen Bereich ist und sich auf die Verschiedenartigkeit der Patienten einstellen möchte, könnte bei uns richtig sein.“ Dabei gebe es keine Notwendigkeit, bestimmte Vorkenntnisse mitzubringen. „Wir alle im Team sind sehr unterschiedlich. So ist nicht Jede geeignet für den Dienst auf der Intensiv- oder Demenzstation. Andere hingegen passen da sehr gut hin. Man soll an dem Platz zum Einsatz kommen, der individuell stimmt.“

Das Geschenk der Grünen Damen an die Patienten - und womöglich auch der Grünen Herren - soll auch in Zukunft „Zeit“ sein. Damen oder Herren, die das Team am St.-Katharinen-Hospital Frechen dabei ergänzen möchten, können Kontakt aufnehmen mit  Anita Heinrich, Tel. 02238 – 53950
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Bild: Die Grünen Damen gibt es seit 1981 kontinuierlich am St.-Katharinen-Hospital Frechen. Im letzten Halbjahr gab es mächtig Zuwachs im Team. Neue sind aber weiterhin immer willkommen.

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