Schwerpunkte und Leistungsspektrum

I. Bettenzahl, Zimmerausstattung

Die Neurologische Klinik verfügt über 86 Patientenbetten, hierin ist eine Schlaganfall-Überwachungseinheit (Stroke Unit) mit 12 Betten integriert. Diese Überwachungseinheit dient der raschen Akutversorgung von zerebralen Durchblutungsstörungen. Sie ist mit einer Monitoranlage zur Registrierung von Blutdruck, Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung und Temperatur ausgestattet. Eine Videoanlage gewährleistet lückenlos die Registrierung von klinischen Veränderungen des Patienten wie zum Beispiel epileptischen Anfällen.

Die Intensivstation des Krankenhauses bietet für schwerstkranke Patienten alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten moderner Behandlung. Die Versorgung der dortigen Patienten wird gemeinsam von Ärzten der neurologischen und anästhesiologischen Klinik durchgeführt.

Alle Patientenzimmer sind mit einer Nasszelle und Telefon ausgestattet, die Regelleistung beinhaltet die Unterbringung in 3-Bettzimmern, Wahlleistungspatienten werden in 1 oder 2-Bettzimmern behandelt.

II. Funktionsdiagnostik

In unserer Abteilung werden alle modernen diagnostischen und therapeutischen Verfahren der Neurologie vorgehalten:
Das elektrophysiologische Labor verfügt über eine elektroneurographische- und elektromyographische Funktionseinheit, die Ableitung evozierter Potenziale, Videonystagmographie und Elektroencephalographie. Die Ultraschalldiagnostik der extra- und intracraniellen Blutgefäße wird mit Doppler- und Duplexsonographie-Geräten durchgeführt. Ein Verfahren zur Messung von Blutgerinnselns, welche ins Gehirn einschwemmen (Emboliedetektion) vervollständigt die Hirndurchblutungsdiagnostik. Moderne Röntgenverfahren, wie die Angiographie, Computer- und Kernspintomographie stehen zur Verfügung.

Patienten, die aufgrund eines Schlaganfalls oder anderer Erkrankungen an Sprachstörungen leiden, werden logopädisch behandelt. Die Abklärung von Hirnleistungsstörungen wird durch computergestützte leistungspsychologische Verfahren ermöglicht. Eine physikalische und krankengymnastische Behandlung wird sichergestellt.

III. Behandlungsspektrum

Alle Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems werden bei uns diagnostiziert und behandelt. Hierzu zählen neben Durchblutungsstörungen des Gehirns und Rückenmarks (Infarkte) auch Blutungen ins Gehirn (intrazerebrale Blutungen), Entzündungen des Gehirns (Encephalitis, Multiple Sklerose), der Hirnhäute (Meningitis) oder der Nervenwurzeln (Polyradikulitis).

Zerebrale Anfälle (Epilepsien) werden ebenso behandelt wie Bewegungsstörungen (Dystonien, Chorea, Parkinson - Erkrankungen) und Störungen der Muskulatur (Myasthenia gravis, Myositis, Myopathien).

Die diagnostische Klärung von Schwindel, z. B. als Audruck einer Neuropathia vestibularis, ist ebenso wie die Klärung isolierter Lähmungen von Extremitäten (periphere Nervenläsionen) möglich.

IV. Behandlungsphilosophie

Wir als Mitarbeiter der Klinik für Neurologie wollen unseren Patienten engagierte Begleiter bei der Bewältigung ihrer Erkrankung sein. Die menschliche Zuwendung und kompetente medizinische Beratung bilden die Grundlage unserer Arbeit. Hierbei finden die persönliche Situation des Patienten und der Wille des Betroffenen besondere Berücksichtigung.

V. Aufnahmeverfahren

Wenn sie an Symptomen leiden, die auf einer Störung des Nervensystems beruhen könnten oder von ihrem Arzt die Empfehlung zur stationären Aufnahme bekommen haben, dann rufen Sie uns an:

Werktags tagsüber: Sekretariat der Klinik für Neurologie, Frau Springer: 02234 502 30110
In Notfällen außerhalb der Bürozeiten: 24-Stunden-Bereitschaftdiesnt der Klinik für Neurologie 02234 / 502-0

VI. Ausbildungsmöglichkeiten für Ärzte

Die Abteilung besitzt ärztliche Weiterbildungsermächtigungen für die Bereiche:

  • Fachärztin /arzt für Neurologie (4 Jahre)
  • Ultraschalldiagnostik hirnversorgender Arterien
  • Elektroencephalographie
  • Evozierte Potenziale

VII. Statistik

Die Klinik für Neurologie nimmt am Qualitätssicherungsmanagement der Ärztekammer Nordrhein teil. Von jedem Schlaganfallpatienten werden eine Vielzahl von Behandlungsdaten an ein Statistikzentrum gemeldet und dort ausgewertet. 

Im Jahr 2017 wurden über 3000 Patienten stationär behandelt.

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Kontakt

Fon: 02234 / 502-0
Fax: 02234 / 502-25104

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